|
1 |
NEU: Fachwirt/in im Sozial- und Gesundheitswesen (IHK): Infoveranstaltung am 14. Oktober 2010
Ab Oktober können Personen mit einer Ausbildung und/oder Erfahrung im Sozial- und Gesundheitswesen ihre berufliche Position mit der Zusatzqualifikation "Fachwirt/in im Sozial- und Gesundheitswesen (IHK)" erheblich verbessern. Die Qualifikation wird berufsbegleitend angeboten und kann ggf. sogar über BAföG gefördert werden. Weitere Infos: "Fachwirt/in im Sozial- und Gesundheitswesen" oder bei der Infoveranstaltung am
14. Oktober 2010, 19 Uhr BBZ Augsburg Alter Postweg 101 86159 Augsburg (Raum ist ausgeschildert).
|
|
2 |
Glänzende Abschlüsse für glänzende Berufsaussichten
Der Abschlussjahrgang 2010 der Berufsfachschule für Altenpflege Mering überzeugt mit Bestnoten 
| Die Schulleiterin der BFS für Altenpflege Mering, Meike Müller, mit dem Jahr- gangsbesten 2010, Christian Markuse |
Ein bestandener Berufsabschluss ist immer ein Erfolg. Die acht Absolventinnen und Absolventen der Berufsfachschule für Altenpflege Mering am Berufsbildungszentrum Augsburg (BBZ) hatten Ende Juli auf ihrer Examensfeier aber besonderen Grund zur Freude: Alle Schülerinnen und Schüler haben sehr gute oder gute Abschlussnoten erhalten. Die sichtlich stolze Schulleiterin Meike Müller war voll des Lobes: „Die meisten haben viel bessere Noten als ich früher.“
Fast noch wichtiger als die Abschlussnoten sind aber die exzellenten Berufaussichten, über die sich die examinierten Altenpflegerinnen und -pfleger freuen können. „Altenpfleger werden händeringend gesucht. Alle aus meinem Abschlussjahrgang haben schon einen Arbeitsplatz“, erzählt Christian Markuse, der mit der Abschlussnote von 1,2 Jahrgangsbester war. Die große Beliebtheit des Berufes bei jungen Menschen spiegelt sich auch in der hohen Zahl an Anmeldungen für die Ausbildung in Mering wider. Markuse sieht sich durch die Ausbildung an der Berufsfachschule für sein weiteres Berufsleben gut vorbereitet: „Ich bin mit meiner Ausbildung sehr zufrieden! Die Zeit an der Schule war schon anstrengend, aber lehrreich. Vor allem der Kontakt mit den Lehrern war sehr gut.“

| Glänzende Aussichten: Die diesjährigen Absolventen der Altenpflegeschule mit ihren Examenszeugnissen |
Seit über zehn Jahren ist der 31-Jährige im Pflegebereich tätig. Vor drei Jahren entschloss sich der ausgebildete Krankenpfleger die Ausbildung zum Altenpfleger an der Meringer Berufsfachschule aufzunehmen. Eine Entscheidung, die er nie bereut hat und die sich für seine Karriere auszahlt: Bei seinem Arbeitgeber, der AWO in Königsbrunn, übernimmt er bald die Stationsleitung. „Die Karrieren unserer Absolventen sind vorgezeichnet“, freut sich Schulleiterin Müller. „Dass alle nach dem Abschluss gute Jobs bekommen, zeigt uns, dass hier ganz kompetente und hervorragend ausgebildete Pflegefachkräfte aus dem Haus gehen.“
Schulleiterin Müller wünscht sich, den Absolventen der diesjährigen Abschlussklasse neben ihren fachlichen Kompetenzen auch die Fähigkeit vermittelt zu haben, ältere Menschen menschlich, empathisch und liebevoll zu pflegen: „Für den Beruf des Altenpflegers braucht man Verstand, handwerkliche Fähigkeiten und vor allem Herz.“ Attribute, die alle diesjährigen Absolventen erfüllten, so Müller: „Wenn ich später einmal alt bin, würde ich mich von jedem einzelnen von ihnen gerne pflegen lassen.“ Weitergehende Informationen zum Beruf des Altenpflegers und zur Ausbildung an der Berufsfachschule für Altenpflege Mering des Berufsbildungszentrums Augsburg der Lehmbaugruppe gGmbH gibt es hier.
|
|
3 |
Erster Absolvent EBC*L
Andreas Wick: Erster Absolvent mit dem EBC*L (European Business Competence* Licence) Zertifikat des BBZ Augsburg  Seit Andreas Wick arbeitsuchend ist, lässt er keine Gelegenheit aus, sich weiterzubilden, um seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Während einer Maßnahme im BBZ Augsburg – er bildete sich im IT-Lerncenter in den Bereichen SAP, Projektmanagement und Businessenglisch weiter – stieß er auf die Möglichkeit, seine betriebswirtschaftlichen Kenntnisse mit dem EBC*L Kurs zu intensivieren. Der studierte Politikwissenschaftler arbeitete jahrelang als Hersteller elektronischer Verlagsprodukte und orientiert sich nun beruflich neu. Mit dem EBC*L-Zertifikat sieht Wick nun seine Chancen auf einen beruflichen Neuanfang gestiegen und kann die Teilnahme an der Prüfung nur empfehlen.
|
|
4 |
Ein Beispiel für Brüssel
BBZ Augsburg präsentiert Modellprojekt zur Arbeitsmarktintegration beim Forum des Komitees der Regionen der Europäischen Union (EU)
 | Ministerialrat Georg Moser (von links), Referatsleiter im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozial- ordnung, Familie und Frauen, Maria Klingelstein, Geschäftsführerin des BBZ Augsburg, Tanja Elting, Baye- risches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Susanne Rappel, Teamleiterin Entwicklung und Konzep- tion des BBZ Augsburg sowie Wolfgang Schumacher, Operativer Leiter des BBZ Augsburg, in Brüssel |
Das Berufsbildungszentrum Augsburg der Lehmbaugruppe gGmbH (BBZ Augsburg) erhielt die besondere Gelegenheit, vor dem Komitee der Regionen der EU sein Projekt „BQE 2009 – Projekt zur arbeitsplatzorientierten Basisqualifizierung im gewerblich-technischen Bereich“ zu präsentieren. Das BBZ-Projekt zählte dabei zu den 24 vorbildlichen regionalen Projekten aus ganz Europa, die im Rahmen des Europäischen Jahres zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung in Brüssel vorgestellt wurden. Im Vorfeld war das vom Europäischen Sozialfonds (ESF) mitfinanzierte Integrationsprojekt von den Experten der EU aus Dutzenden nationaler Maßnahmen als beispielhaft „zur Vorbereitung von Menschen für die Integration in den Arbeitsmarkt“ ausgewählt worden.
„Die Auszeichnung, unser Projekt vor diesem hochrangigen und bedeutsamen Gremium präsentieren zu dürfen, bedeutet für uns eine große Ehre und zeigt die Wertschätzung unserer Arbeit. Zugleich sehen wir uns in unserem Ziel bestärkt, Menschen durch individuelle Qualifizierung und Förderung die Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt und damit Partizipation an der Gesellschaft zu ermöglichen“, sagt Maria Klingelstein, Geschäftsführerin des BBZ Augsburg.

| Maria Klingelstein, Geschäftsführerin des BBZ Augsburg, präsentiert das Projekt BQE 2009 beim Forum des Komitees der Regionen der Europäischen Union |
Das Projekt BQE, das in enger Zusammenarbeit mit der ARGE Augsburg Stadt konzipiert und realisiert wird, richtet sich vornehmlich an Erwachsene, die bereits seit längerer Zeit arbeitslos sind und über einen hohen individuellen Unterstützungsbedarf bei ihrer Wiedereingliederung in Arbeit verfügen. „Im Projekt vermitteln wir den Teilnehmern gezielt theoretisches und praktisches Fachwissen, das ihnen die erfolgreiche und dauerhafte Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt ermöglicht“, erläutert Klingelstein. Um die Flexibilität der arbeitslosen Menschen und ihre Beschäftigungschancen am regionalen Arbeitsmarkt zu erhöhen, erwerben die Teilnehmer Kenntnisse und Fähigkeiten aus unterschiedlichen Berufsbildern und legen eine Abschlussprüfung ab. „Die Teilnehmer können in der BQE anerkannte Zertifikate der Kammern erwerben. Das ist für eine rasche und nachhaltige Eingliederung in sozialversicherungspflichtige Arbeit ganz wichtig und zeichnet das Projekt des BBZ aus“, erklärt Eckart Wieja, Geschäftsführer der ARGE Augsburg Stadt. Der innovative Projektansatz und die Erfahrung des Augsburger Bildungsträgers zahlten sich dabei gleichermaßen aus, so Klingelstein: „BQE bietet eine ganzheitliche Kombination von fachlicher Qualifizierung, modularisiertem Training wichtiger Schlüsselqualifikationen, praktischen Erfahrungen sowie individueller Begleitung, die sich an den Voraussetzungen und Potentialen der einzelnen Teilnehmer ausrichtet. Gleichzeitig orientiert sich das Projekt eng an den Bedürfnissen des regionalen Arbeitsmarkts und den Anforderungen der Betriebe.“ Größter Erfolg des Projekts sei schließlich, dass ein hoher Anteil der Teilnehmer zurück in Arbeit gelange. Weitere Informationen zu BQE 2009 – Projekt zur arbeitsplatzorientierten Basisqualifizierung im gewerblich-technischen Bereich finden Sie hier.
|
|
5 |
Neue Kompaktseminare für VERAH® - Versorgungsassistentin in der Hausarztpraxis
VERAH®, die Qualifizierungsoffensive für die Medizinische Fachangestellte in der Hausarztpraxis, geht in eine neue Runde. Die VERAH® in Bayern ist nun in verschiedenen HzV-Verträgen (Verträgen zur hausarztzentrierten Versorgung gem. § 73 b SGB V) erwähnt und kann auch abgerechnet werden. Aufgrund der großen Nachfrage bieten wir nach der Sommerpause weitere Fortbildungen an verschiedenen Standorten in Bayern an: Augsburg (insgesamt 11 Unterrichtstage) 10.09.10 - 12.09.10 und von 04.10.10 - 08.10.10 und von 29.10.10 - 31.10.10
Nürnberg (insgesamt 11 Unterrichtstage) 27.09.10 - 01.10.10 und von 15.10.10 - 17.10.10 und von 05.11.10 - 07.11.10
Würzburg (insgesamt 11 Unterrichtstage) 24.09.10 - 26.09.10 und von 11.10.10 - 15.10.10 und von 12.11.10 - 14.11.10
Passau (insgesamt 11 Unterrichtstage) 01.10.10 - 03.10.10 und von 22.10.10 - 24.10.10 und von 15.11.10 - 19.11.10
Regensburg (insgesamt 11 Unterrichtstage) 20.09.10 - 24.09.10 und von 29.10.10 - 31.10.10 und von 19.11.10 - 21.11.10
Anmeldeschluss ist jeweils drei Wochen vor Kursbeginn. Ziel von VERAH® ist es, die Hausarztpraxis als zentralen Ort der Versorgung zu stärken, die Berufszufriedenheit der Medizinischen Fachangestellten zu steigern und die Hausärztinnen und Hausärzte durch hochqualifizierte Unterstützungsleistungen zu entlasten. Das Institut für hausärztliche Fortbildung im Deutschen Hausärzteverband (IhF) e.V. hat eine 200-stündige Fortbildung für die Praxismitarbeiterinnen zur „Versorgungsassistentin in der Hausarztpraxis – VERAH®“ entwickelt. Als Bildungspartner des Deutschen Hausärzteverbandes sind wir im Rahmen der VERAH® zertifiziert und bieten die Qualifizierung gemeinsam mit unserem Partner, dem Beta Institut Augsburg an. Weitere Informationen zum Projekt, zur Anmeldung und den Anmeldemodalitäten erhalten Sie hier.
|
|
6 |
Erster Infotag Wiedereinstieg in Augsburg

|
Infotag Wiedereinstieg in Augsburg: Viele interesannte Angebote für Wiedereinsteigerinnen
|
Der erste Infotag für Wiedereinsteigerinnen im Augsburger Annahof war trotz des regnerischen Wetters ein voller Erfolg. Zehn Aussteller präsentierten ihre Hilfsangebote zur Kinderbetreuung, zur beruflichen Qualifizierung oder behördlichen Unterstützungsangeboten, in Vorträgen und Wokshops konnten sich die Besucherinnen über rechtliche Belange oder Bewerbungsverhalten informieren.
Bereits in der Begrüßungsrede machte Anita Conradi, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Augsburg, klar, dass der berufliche Neuanfang nach der Erziehungs- oder Pflegepause mit vielen Hürden verbunden ist. Sie selbst konnte aus eigener Erfahrung berichten, wie schwierig der berufliche Wiedereinstieg nach einer Pause sein kann und ermutigte die Messebesucher zum Neuanfang. „Ich möchte unbedingt wieder arbeiten, weiß aber nicht, wo ich meine Kinder unterbringen soll“, berichtet die zweifache Mutter Irina Heiderlin. „Auf dem Infotag habe ich viele hilfreiche Tipps bekommen und gleich einen Termin bei der Kinderbetreuungsstelle in der Arbeitsagentur Augsburg ausgemacht. Die hatten schon ganz konkrete Angebote für mich.“ Darüber hinaus informierte sich die gelernte Näherin, die vor acht Jahren nach Deutschland kam, über mögliche Qualifizierungsangebote.
„Es hat mich sehr gefreut, dass bei diesem Infotag viele interessierten Wiedereinsteigerinnen auf mich zugekommen sind. Auffällig war, dass diese Frauen bereits sehr viel eigene Vorarbeit geleistet haben, um sich über ihren Wiedereinstieg zu informieren“, freut sich Annette Rosch, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt in der Arbeitsagentur Augsburg. „Damit war es auch leicht, die Frauen von den Vorteilen zu überzeugen, sich bei der Arbeitsagentur zu melden, um auch dort die vielfältigen Angebote zur Unterstützung bei der Berufsrückkehr wahrzunehmen“.

|
In zahlreichen Workshops und Vorträgen erhielten die Interessentinnen wertvolle Infos
|
Waltraud Mayer hat einen mühsamen Weg hinter sich. „Nach einer schweren Erkrankung meines Mannes stand ich plötzlich mit meiner Tochter alleine da und musste mit 50 Jahren neu anfangen.“ Sie versuchte den Einstieg ins Berufleben über das Freiwilligenzentrum in Augsburg, wo sie ehrenamtlich mithalf und nun wenigstens einen Minijob ergattern konnte. „Ich hoffe, über die Kontakte, die ich da knüpfen kann, eine Vollzeitstelle zu finden“. Für Mayer war die einfühlsame Unterstützung verschiedener Beratungsstellen ausschlaggebend. „Nach so vielen Jahren Hausfrauendasein traut man sich doch in der Arbeitswelt nichts mehr zu“, berichtet die aktive Mitfünfzigerin. Heute weiß sie um ihre Stärken und kann diese selbstbewusst vertreten.
Der Infotag Wiedereinstieg wurde organisiert vom Berufsbildungszentrum Augsburg in Kooperation mit der Agentur für Arbeit Augsburg, der Stadt Augsburg und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Frauen, die unkomplizierte Unterstützung für ihren beruflichen Wiedereinstieg suchen, können sich kostenfrei und unverbindlich bei der Initiative „Perspektive Wiedereinstieg“ beraten lassen (Tel. 0821 9062544). Weitere Informationen zu Perspektive Wiedereinstieg finden Sie hier.
|
|
7 |
Neue Angebote im kaufmännischen Bereich
Neue Angebote im kaufmännischen Bereich:
- Anpassungsqualifizierung für Rechtsanwaltsfachangestellte (Wiedereinsteiger/innen) Teilzeit Start: 07.06.2010 Mehr Infos
- Fachkraft Rechnungswesen Teilzeit Start: 19.04.2010 Mehr Infos
|
|
8 |
Betriebspraktikum an der MTLA Augsburg

| Betriebspraktikanten an der MTLA Augsburg: Spannende Einblicke in einen Beruf mit Zukunft
|
Berufsfachschule gewährt spannende Einblicke in einen Beruf mit Zukunft
„Wenn sie mögen, finden unsere Absolventen alle eine Arbeitsstelle. MTLA sind gesucht!“, erklärt Dr. Antje Sarafowa, Leiterin der staatlich anerkannten Berufsfachschule für Medizinisch-Technische-Laboratoriumsassistenten am Berufsbildungszentrum Augsburg der Lehmbaugruppe gGmbH (MTLA Augsburg). Doch trotz guter Berufsaussichten wüssten nur wenige Schülerinnen und Schüler etwas über das Berufsbild.
Erstes Betriebspraktikum an einer süddeutschen MTLA-Schule
Dem schafft die MTLA Augsburg nun Abhilfe. Schon seit zwei Jahren präsentiert die MTLA sich und ihr Angebot auf Berufsinformationstagen an Realschulen und Gymnasien in der Region. Den Tag der offenen Tür Mitte März nutzten bereits viele Schüler dazu, einen persönlichen Einblick in die MTLA-Schule und den Beruf zu erhalten. In diesem Jahr bekommen nun erstmalig interessierte Schüler die Möglichkeit, die vielfältigen Facetten der Ausbildung hautnah direkt in der MTLA-Schule kennenzulernen. Die MTLA Augsburg betritt damit Neuland: „Als erste Schule in Süddeutschland können Schüler bei uns ein Betriebspraktikum absolvieren und sich im Beruf MTLA ausprobieren. Neben den Praktika bieten wir von März bis Juni auch noch fünf zweistündige Intensiv-Schnupperkurse an“, erläutert Ingrid Schrembs, stellvertretende Leiterin der Schule. Bei den Praktika durchlaufen jeweils vier Praktikanten eine Woche lang die vier Labors Klinische Chemie, Histologie/Zytologie, Hämatologie und Mikrobiologie. „Der Aufwand ist schon groß, aber absolut lohnend. Die Schüler haben ungeheuer viele schlaue Fragen. Und wir sind erstaunt, wie viel berufsfachliches Wissen sie bereits aus der Schule mitbringen“, berichtet Schrembs.

| Praktische Arbeit: abwechslungs- reich und niemals langweilig
|
MTLA: abwechslungsreich, nie langweilig und vielfältige Berufsmöglichkeiten Die Praktikanten sind von ihrem Ausflug in die Berufsausbildung begeistert. Sie haben eine Menge erlebt: „Das alles hier ist sehr abwechslungsreich. Ich habe in der einen Woche ungeheuer viel gelernt und würde es jedem meiner Freunde weiter empfehlen“, erzählt die 16-jährige Marina Beer von der Realschule Maria Stern in Augsburg. „Die MTLA-Schule gefällt mir sehr gut. Toll finde ich die Arbeit am Menschen. Ich kann mir gut vorstellen, MTLA zu werden“, so Beer weiter. Ähnlich geht es Benjamin Ledabyll (15) von der Realschule Aichach: „Ursprünglich habe ich weder vom Beruf noch von der MTLA-Schule gewusst. Bereits am Infotag in unserer Schule war ich hellauf begeistert. Das Praktikum hat viel mehr geboten, als ich erwartet habe. Ich weiß jetzt, dass es in einer MTLA-Ausbildung nie langweilig wird.“ Spannend findet Ledabyll die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten, die eine MTLA-Ausbildung bietet: „Neben dem Labor kann ich zum forensischen Dienst der Polizei, in die Pharmaindustrie, Forschung oder Entwicklung.“ Spannende Arbeit im Labor
Während ihres Praktikums sind die Schüler vor allem von der Arbeit an den medizintechnischen Geräten begeistert: „Wir konnten eigene Patientenanalysen erstellen, haben Zellen auf Krankheiten untersucht, Blutgruppen, Hämoglobin und Hämatokrit bestimmt und sogar einen Schwangerschaftstest durchgeführt. Hier merkt man erstmal, was alles dahinter steckt, wenn der Doktor ein bisschen Blut abnimmt und es ins Labor schickt“, erzählt Franziska Hornung (16) von der Maria-Stern-Realschule. „An solchen Geräten habe ich vorher nie gearbeitet. Da hat man schon einen gewissen Respekt. Aber die MTLA-Schüler haben uns alles erklärt und uns richtig gut unterstützt“, so Hornung weiter. Alle Praktikanten wurden direkt von MTLA-Schülern des Mittelkurses betreut und angeleitet. So konnten die Praktikanten inmitten der MTLA-Schüler den Unterricht des zweiten Lehrjahrs miterleben. „Die Theorie und die medizinischen Fachausdrücke war am Anfang schon schwer“, verrät Hornung. Doch schon nach wenigen Tagen sprechen die Praktikanten fast wie alte Hasen von ihrer Tätigkeit im Labor.

| Arbeit im
Labor während des Betriebs- praktikums an der MTLA Augsburg
|
Für alle Beteiligten ein voller Erfolg
Auch für die MTLA-Schüler sind die jungen Gäste eine Bereicherung: „Die sind sehr engagiert, wissen viel, begeistern sich für die Arbeit und machen schon richtig mit“, lobt Carina Böck (22), Klassensprecherin der MTLA-Schüler im zweiten Lehrjahr. „Mit den Schülern zu arbeiten und ihnen etwas beibringen zu können, macht Spaß. Und man selbst wiederholt gleich noch mal wichtigen Unterrichtsstoff“, freut sich Böck. Entsprechend fällt auch das Resümee der stellvertretenden Schulleiterin Schrembs durchweg positiv aus: „Das erste Betriebspraktikum an der MTLA Augsburg war für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Nächste Woche werden mir die Praktikanten richtig fehlen!“
Anmeldungen zu den Schnupperkursen für Schüler sowie Anmeldungen und Informationen zur MTLA-Ausbildung:
MTLA Augsburg, Tel.: 08 21 - 41 44 40, E-Mail: info@mtla-augsburg.de Weitere Informationen unter www.mtla-augsburg.de Der nächste Tag der Offenen Tür an der MTLA Augsburg findet am 27. November 2010 von 10 Uhr bis 13 Uhr statt. Den nächsten Schnupperkurs für Schüler veranstaltet die MTLA Augsburg am 8. Dezember 2010 von 16 Uhr bis 18 Uhr. Anmeldung zum Schnupperkurs unbedingt erforderlich!
|
|
9 |
Spitze der Agentur für Arbeit Augsburg besichtigt neue Werkstätten in Augsburg
 |
Im vergangenen Jahr hat das Berufsbildungszentrum Augsburg der Lehmbaugruppe gGmbH (BBZ Augsburg) seinen Standort an der Stadtjägerstraße in Augsburg stark erweitert und modernisiert. Auf nun insgesamt über 1600 Quadratmetern finden vielfältige gewerblich-technische Qualifizierungs- und Umschulungsmaßnahmen statt. Die Angebotspalette reicht von Metallbearbeitung wie Drehen, Fräsen, Montage und Schweißen über Elektrotechnik (u.a. Löten) und Farbtechnik/Raumgestaltung bis hin zum CNC-Drehen und -Fräsen. Besonders stolz ist Maria Klingelstein, Geschäftsführerin des BBZ Augsburg, neben den neuen CNC-Geräten auf die Schweißerkabinen: „Unsere Teilnehmer können in unserer neuen Schweißerwerkstatt nun das komplette Spektrum von WIG- und MAG- bis E-Schweißen erlernen. Die Ausstattung aller unserer Werkstätten ist auf dem neuesten Stand der Technik. Die Arbeit an den modernen Geräten und die kompetente Anleitung durch unsere erfahrenen Meister verhilft unseren Kunden zu den wesentlichen Grundlagen für eine erfolgreiche berufliche Zukunft!“
Am 12. März 2010 besichtigten Besucher der Agentur für Arbeit Augsburg die neuen Räumlichkeiten im Zentrum der Stadt und informierten sich über die zahlreichen unterschiedlichen Qualifizierungs- und Umschulungsangebote. Geschäftsführerin Klingelstein führte Reinhold Demel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Augsburg, Roland Fürst, Geschäftsführer Operativ und Vertreter des Vorsitzenden der Agentur für Arbeit Augsburg, Werner Möritz, Bereichsleiter Geschäftseinheit 2 der Agentur für Arbeit Augsburg, sowie Brigitte Bieringer, Bereichsleiterin Geschäftseinheit 1 der Agentur für Arbeit Augsburg, persönlich durch die neuen Werkstätten, Schulungs- und Büroräume.
|
|
10 |
Großer Andrang bei der Lehrstellenbörse 2010 in Kempten
Am Samstag, den 06. März 2010, fand im Berufsschulzentrum Kempten die 13. Lehrstellenbörse 2010 statt. Die Lehrstellenbörse bietet jungen Bewerbern die Möglichkeit, sich frühzeitig über Ausbildungsmöglichkeiten, Berufsbilder und aktuelle Trends am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt informieren. Die Lehrstellenbörse ist die größte ihrer Art in Süddeutschland und wird auch dieses Jahr wieder über 10.000 Besucher anlocken.
Das Berufsbildungszentrum Augsburg der Lehmbaugruppe gGmbH (BBZ) präsentierte sich auf der Lehrstellenbörse diesmal mit einem eigenen Aktionsraum und zahlreichen Angeboten auf dem Weg zum Wunsch-Ausbildungsplatz. Im Aktionsraum herrschte den ganzen Tag über großer Andrang: Viele Hundert Jugendliche nutzten die Gelegenheit und informierten sich bei den erfahrenen Mitarbeiter im Aktionsraum des BBZ über Bewerbung, Ausbildung und Beruf. Die jungen Besucher erhielten nicht nur nützliche Informationen über ihre persönlichen und individuellen Perspektiven und Chancen, sondern auch über die aktuellen Bildungsangebote des BBZ.
Da eine aussagekräftige Bewerbung mindestens die halbe Miete auf dem Weg zum Wunsch-Ausbildungsplatz ist, drehte sich im Aktionsraum alles um das Thema Bewerbung. Bei einer Bewerbungsfoto-Aktion hatten die Jugendlichen Gelegenheit dazu, professionelle Bewerbungsfotos anfertigen zu lassen. Über 60 Jugendliche nutzten das kostenlose Angebot, sich für die Fotos mit Schminke und Styling ins richtige Licht setzen zu lassen. Viele weitere erhielten wertvolle Tipps und Tricks zu passendem Styling, geeigneter Kleidung und richtigem Auftreten.
Beim Wettbewerb "Die abgefahrenste Bewerbung" gab es tolle Preise zu gewinnen. An Basteltischen und PCs konnten die Jugendlichen originelle und ungewöhnliche Bewerbungen erstellen (mit verzerrten Fotos, lustigen Verschreibern, Fantasie-Lebensläufen oder einer kreativen und besonderen Mappengestaltung). Außerdem wurde im Aktionsraum ein Videotrailer gezeigt, der von Teilnehmern der Jugendintegrationsmaßnahmen des BBZ selbst gedreht wurde. Wir danken allen unseren Gästen für Ihren Besuch im BBZ-Aktionsraum!
|
|
11 |
BBZ-Standorteröffnung BBZ Günzburg am 09. März
Am Dienstag, den 9. März 2010 um 10 Uhr eröffnet das BBZ seine neuen Standorte in Günzburg. Das Grußwort spricht der Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Günzburg, Gerhard Jauernig. Zu dieser Gelegenheit werden zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Medien und Verbänden sowie von Arbeitsagentur und ARGE erwartet.
Bereits seit 2007 bietet das Berufsbildungszentrum Augsburg gGmbH (BBZ Augsburg) seine Bildungsdienstleistungen auch in Günzburg an. Im Jahr 2009 wurde der Standort erweitert und verlagert. Die neuen Standorte bieten den Teilnehmern der Bildungsmaßnahmen viel Freiraum zum Lernen und Arbeiten, zeitgemäßes EDV-Equipment sowie modern ausgestattete Werkstätten und Räume für die Berufsfelder Metallbearbeitung, Farbe, Trockenbau, Gastronomie sowie einen Friseursalon, der zur Ausbildung bereitsteht. Durch die zentrale Lage direkt am Hauptbahnhof sind die beiden BBZ-Standorte am Bahnhofsplatz 3 und in der Schlachthausstraße 59 sowohl für Teilnehmer aus Günzburg als auch für Kunden aus der Umgebung sehr gut zu erreichen.
Wer die Gelegenheit nutzen möchte, einen Blick auf die neuen Räumlichkeiten und Werkstätten zu werfen, bekommt dazu bei einem Rundgang die Möglichkeit. Anmeldung über Karen Weber (Standortleitung), E-Mail: karen.weber@bbz-augsburg.de, Tel.: 08221 27686-20.
|
|
12 |
NEU! Qualifizierung zum/zur Betreuungsassistent/in
Ab 2. November 2009 bietet das BBZ Augsburg die dringend in den Pflegeinrichtungen benötigte Qualifizierung zum/zur Betreuungassistent/in an. Einrichtungen, die Mitarbeiter in diese Richtung weiterqualifizieren möchten, können die ausgelernte Kraft komplett über den Pflegesatz finanzieren. Durch das Zusatzangebot profitieren Heimbewohner, Mitarbeiter und Einrichtungen gleichermaßen. Politisch wurde mehr Geld für die Betreuung v.a. von demenzerkrankten Personen durchgesetzt, für die aufwendige Betreuung altersverwirrter oder psychisch kranker Menschen stehen dank Pflegereform nun auch den Heimen 200 Millionen Euro zur Verfügung. Damit können 3000 bis 4000 Betreuungsassistenten finanziert werden. Nutzen Sie jetzt Ihre Chance, sich im wachsenden Gesundheitmarkt zu positionieren und zu profitieren! Rufen Sie uns an, wir informieren Sie gerne! Ansprechpartnerin: Frau Eva Staudacher, Tel.: 0821 25768-48 Weitere Informationen zur Qualifizierung zum/zur Betreuungsassistent/in finden Sie hier.
|
|
13 |
Transnationaler Explorer! Expertenaustausch in Augsburg
   
Im Rahmen des ESF-Programms "IdA - Integration durch Austausch" fand am 24. und 25. Februar 2010 die erste gemeinsame transnationale Expertenkonferenz der beiden Augsburger Projekte Explorer! des Berufsbildungszentrums Augsburg der Lehmbaugruppe gGmbH (BBZ Augsburg) und AAA – Austausch-Augsburg-Ausland der Förderagentur Augsburg GmbH statt. Gezielte Erhöhung der Arbeits- und Ausbildungsmarktintegration
Ziel des Projekts Explorer! ist es, die Arbeits- und Ausbildungsmarktintegration von arbeitsmarktlich benachteiligten Jugendlicher und (arbeitslosen) jungen Erwachsenen durch berufsbezogene Auslandsaufenthalte gezielt zu erhöhen. Das von der ARGE Augsburg Stadt, der ARGE Augsburger Land, der Agentur für Arbeit Augsburg und dem Bildungsreferat der Stadt Augsburg unterstützte Projekte will den jungen Menschen so zu mehr Mobilität und Flexibilität sowie zu einer Verbesserung ihrer personalen, sozialen und interkulturellen sowie ihrer berufsfachlichen Fähigkeiten verhelfen - entsprechend der Leitidee des Europäischen Sozialfonds, der die Menschen in Europa bei der Verbesserung ihrer Chancen auf dem Arbeitsmarkt unterstützt und zur Schaffung von Arbeitsplätzen beiträgt. Das Projekt Explorer! wird im Rahmen des transnationalen ESF-Programms "IdA - Integration durch Austausch" gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds für Deutschland. Erfolgreicher transnationaler Good practice- und Know how-Transfer
Nur wenige Tage, nachdem die erste Explorer!-Projektgruppe ihren berufsbezogenen Auslandsaufenthalt im spanischen Léon erfolgreich beendet hatte, reisten die internationalen Projektpartner der beiden Augsburger IdA-Projekte nach Augsburg, um ihre Erkenntnisse aus den ersten Auslandsaufenthalten arbeitsmarktlich benachteiligter Augsburger Jugendlicher auszutauschen und erfolgreich erprobte Ansätze zu transferieren, zu verbreiten und auf ähnliche Zusammenhänge zu übertragen. "Der transnationale Erfahrungsaustausch war für alle Beteiligten ein Gewinn. Die persönliche Diskussion unter fachkundigen Experten hilft nicht nur uns, sondern auch unseren internationalen Partnern dabei, die Vorbereitung und die Durchführung der weiteren Auslandsaufenthalte noch besser an den Bedürfnissen und Potentialen der jungen Teilnehmer auszurichten. Der gemeinsame produktive Austausch von Erfahrungen und Wissen sichert zudem die optimale Umsetzung der ESF-Richtlinien", zeigte sich Maria Klingelstein, Geschäftsführerin des BBZ Augsburg, mit der ersten transnationalen Konferenz hochzufrieden.
Den internationalen Projektpartnern aus Spanien, Italien und Polen bot die zweitägige englischsprachige Konferenz die Möglichkeit, ihre Eindrücke und Ergebnisse mit den Augsburger Projektteams zu diskutieren und ihre Erfahrungen mit der administrativen und planerischen Abwicklung und Ausgestaltung der Projekte miteinander zu teilen. Auf diese Weise wurde der Grundstein für eine auch weiterhin enge und erfolgreiche Zusammenarbeit und ein gutes Gelingen des Explorer! Projekts gelegt. Zudem soll eine Prozesskette in Gang gesetzt werden, an der unterschiedliche relevante gesellschaftliche und politische Kräfte zur Förderung von Beschäftigung, Know-How-Transfer und zur Verbesserung der Chancengleichheit und Integrationsmöglichkeiten für benachteiligte Jugendliche mitwirken. Großes Interesse in den Gastländern
Wie groß das Interesse in den Gastländern am Projekt des BBZ, aber auch an der Gelegenheit zu einem fachkundigen Austausch unter internationalen Experten ist, erwies die Tatsache, dass auch eine hochrangige spanische Kommunalpolitikerin eigens nach Augsburg reiste. Frau Gema Cabezas Pérez, Stadträtin für Städtebau, Wirtschaftsentwicklung und neue Technologien der Stadt Léon und Fraktionsvorsitzende der Unión del Pueblo Leonés, berichtete über vergleichbare good pratice-Ansätze aus Spanien und initiierte eine Expertendiskussion über die derzeitige spezifische Arbeitsmarktsituation von Jugendlichen in den verschiedenen EU-Ländern. Die Politikerin informierte sich zudem über die vielfältigen Bildungsangebote und Jugendintegrationsmaßnahmen des BBZ Augsburg und zeigte sich bei einer kurzen Stadtführung von der mehr als 2000-jährigen Geschichte Augsburgs beeindruckt. Bericht auf der IdA-Homepage des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales: Transnationaler Expertenaustausch in Augsburg: Großes Interesse in den Gastländern
|
|
1 |
Großes Menü für den kleinen Geldbeutel

| Maria Klingelstein, Geschäftsführerin des BBZ Augsburg (links), und Eckart Wieja, Geschäftsführer der ARGE für Beschäftigung Augsburg-Stadt (rechts), beim Kochen mit Teilnehmern der Beschäftigungsinitiative BINS 50plus. Den Kochkalender gibt es für ALG II-Bezieher demnächst kostenlos bei der ARGE Augsburg-Stadt in der Wertachstraße sowie in den Zweigstellen Gögginger Straße und Zugspitzstraße.
|
Joshena Diessenbacher - Augsburger Allgemeine v. 24.03.2010 Ein neuer Kochkalender speziell für Hartz IV-Empfänger zeigt, wie man günstig und gesund kocht
Gabriele Blattner ist voll in Aktion. Sie ist dabei, ein leckeres, gesundes und preiswertes Menü für acht Personen zu zaubern. „Die Zutaten haben nur 20 Euro gekostet“, sagt die 56-Jährige stolz. Und das ist - neben dem Geschmack natürlich - bei dieser Aktion die wichtigste Sache. Gabriele Blattner, Regina Margarelli und Christopher Schindlmayr sind Teilnehmer der Beschäftigungsinitiative 50plus. Sie geht von der Arge der Stadt Augsburg und dem Berufsbildungszentrum (BBZ) aus. In diesem Rahmen haben die drei erfolgreich ein Projekt verwirklicht: Sie haben einen Kochkalender für den kleinen Geldbeutel gemacht. Um das zu feiern, bekochen Blattner, Schindlmayr und Margarelli den Leiter der Arge, Eckart Wieja, und Maria Klingelstein, Chefin des Berufsbildungszentrums. Es gibt das März-Menü des Kalenders. Klingelstein ist begeistert von dem feinen Geschmack des „Vogerlsalats“ - auf Schwäbisch Feldsalat - dessen Dressing mit pürierten Kartoffeln und angebratenen Zwiebeln verfeinert wurde. Die selbst gemachten „Eclairs mit Mokkacreme“ bilden den krönenden Abschluss.
Viele ernährten sich bislang von Fertiggerichten
Die Vorgeschichte: Einmal wöchentlich gab es im Kurs ein gemeinsames Frühstück, um den Teilnehmern einen informellen Austausch zu ermöglichen. „Ich habe erfahren, dass viele aus meinem Kurs sich mit Fertigprodukten ungesund ernähren“, erzählt Blattner. Da war die Idee des Kochkalenders geboren. „Ich koche gerne und wollte den anderen vermitteln, dass man auch alleine gut und günstig kochen kann und damit seinem Körper was Gutes tut.“ Von den Kursteilnehmern wird Blattner jetzt wohlwollend „Chefköchin“ genannt, denn viele der Rezepte stammen aus dem Kochbuch ihrer Großmutter um 1900. Damals habe man gewusst, wie man preiswert und gut kocht. Aber der Kochkalender ist nur ein Teil des Erfolgs des Projekts: „Wir sind Freunde geworden und wollen uns auch weiterhin treffen“, sagt Regina Margarelli. Denn wichtig für die Projektteilnehmer ist vor allem auch der neue Zusammenhalt, den sie gefunden haben. Und es gibt schon neue Pläne: „Man könnte doch einen Kochkurs für alle Teilnehmer anbieten“, schlägt Blattner der BBZ-Leiterin vor. Mal sehen, ob dieses neue Projekt ins Leben gerufen wird ...
Kochkalender: Ihn gibt es ab April für alle Arbeitslosengeld II-Bezieher kostenlos in der Arge der Stadt Augsburg in der Wertachstraße sowie in den Zweigstellen in der Gögginger Straße und der Zugspitzstraße. Weitere Informationen zur Beschäftigungsinitiative Schwaben (BINS) 50plus gibt es hier.
|
|
2 |
Zwei alte Postgebäude zum Leben erweckt

| | Metallwerkstatt am neuen BBZ-Standort in Günzburg: Maria Klingelstein, Geschäftsführerin des BBZ Augsburg, Ingrid Mallon, Geschäftsstellen-Leiterin Günzburg der Agentur für Arbeit und der Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Günzburg, Gerhard Jauernig, mit Ugur Gül, Teilnehmer einer Jugendintegrationsmaßnahme des BBZ in Günzburg (v. links) |
Georg Schalk - Günzburger Zeitung v. 10.03.2010
Wer in Günzburg am Bahnhof vorbei Richtung Leipheim fährt, lässt rechts die beiden ehemaligen Postgebäude am Bahnhofsplatz und in der Schlachthausstraße liegen. Kaum jemand ahnt, dass dort bis zu 200 Menschen täglich arbeiten und sich weiterbilden. Sie gehören zum Berufsbildungszentrum Augsburg (BBZ) - eine gemeinnützige Gesellschaft, die Menschen für den Arbeitsmarkt fit macht, qualifiziert und vermittelt. Gestern haben die Verantwortlichen ihre neuen Räume, die auf zwei Gebäude verteilt sind, erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.
Das BBZ habe sich vor dreieinhalb Jahren in Günzburg „eingeschlichen“, wie es Geschäftsführerin Maria Klingelstein formulierte. „Damals haben wir uns an einer Ausschreibung für die Ausbildungsbegleitenden Hilfen (ABH) beteiligt und den Zuschlag für diese Region bekommen“, blickt Klingelstein zurück. Heute hat das BBZ in Günzburg einen festen Platz. „Wir wollen uns hier präsentieren“, so die Geschäftsführerin. Bis dato war die Gesellschaft im ehemaligen Mengele-Verwaltungsgebäude zu finden. Das wurde wegen des Kino-Neubaus abgebrochen. Inzwischen verfügt das Bildungszentrum über zwei Gebäude: In der alten Post, dem heutigen Musikhaus Lederle, befinden sich auf 550 Quadratmetern Schulungs- und EDV-Räume sowie der Bereich Küche/Service. „Der ist sehr gefragt und wichtig für die Region“, so die Geschäftsführerin.
Im neueren der ehemaligen Postgebäude an der Schlachthausstraße hat das BBZ etwa 1000 Quadratmeter gemietet. Dort befinden sich Werkstätten, die kaufmännische Schulung, EDV-Schulungsräume mit dem Selbstlernzentrum sowie Mitarbeiterbüros. [...]
Regionalleiter - also auch für Ulm und Neu-Ulm zuständig - ist Thorsten Tzschaschel. „Zurzeit haben wir 84 Teilnehmer der berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme, etwa 70 ABH-ler, 40 bis 45 Personen im Feststellungs-, Trainings- und Erprobungscenter (FTEC) sowie 50 bis 70 Teilnehmer der ganzheitlichen Integrationsleistung“, zählt der Regionalleiter auf.
Bahnhofsgebiet wird aufgewertet
Die Jugendlichen oder Erwachsenen bleiben drei bis neun Monate hier. „Wir verstehen unsere Aufgabe im Bereich der beruflichen Bildung, Beratung und Vermittlung als Option für alle Zielgruppen, die die Eingliederung, die Behauptung im ersten Arbeitsmarkt oder die Verbesserung ihrer Berufschancen suchen“, erläutert Maria Klingelstein.
Für Oberbürgermeister Gerhard Jauernig übernimmt das BBZ in Zeiten, in denen über Fachkräftemangel und zu wenige Ausbildungsplätze geklagt wird, eine wichtige Aufgabe. Sie sei „eine Perle in der Kette der Bildungseinrichtungen“ vor Ort. Jauernig: „Sie hilft Menschen, up to date zu bleiben und die eigene Stellung zu unterstreichen.“ Die Einrichtung werte die Gegend um den Günzburger Bahnhof auf.
|
|